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Tipps für Bergwanderungen

Was Sie auf sich tragen

  • Funktionsunterwäsche
  • T-Shirt
  • Wanderhose
  • Faserflies/Regenjacke
  • Sonnenbrille
  • Sonnenhut
  • Wandersocken
  • Bergschuhe
  • (Teleskopstöcke)
  • Taschenmesser
  • Geld und Ausweise

Was in den Rucksack gehört

  • Mütze
  • Handschuhe
  • Regenbekleidung
  • Sonnencreme
  • Regenrucksack
  • Nastuch
  • Thermosflasche
  • Trinken
  • Verpflegung
  • Fotoapparat
  • Tüten für Nasszeug/Abfall

Zum Übernachten

  • Ersatz
    • Unterhosen
    • Hemden/Shirts
    • Socken
    • kurze Hose
  • Toilettenartikel
    • Frottétuch
    • Seife/Duschzeug
    • Zahnbürste
    • Zahnpasta
    • Feuchttüchlein
  • Stirnlampe
  • Hüttenschlafsack
  • Lärmstopper
  • SAC-Ausweis

Nur fit in die Berge

Bietschhorn Die meisten Alpinunfälle geschehen bei Ermüdung oder Erschöpfung. Daher benötigen Wanderer und Bergsteiger ebenso Training wie andere Freizeitsportler. Nur: in den Bergen kann das leicht eine Überlebensfrage werden.

Keine Bergtour ohne sorgfältige Planung

schachbrettfalter Jede Bergtour erfordert Planung mit Führer und Karte (Fachbücher und das Internet können hier ebenfalls weiterhelfen). Die erforderliche Ausrüstung mit Ruhe und Sorgfalt zusammenstellen. Am Morgen vor dem Aufbruch in Ruhe frühstücken - aber ohne sich den Bauch vollzuschlagen.

Nach dem Abmarsch 30 min. langsam warmgehen

Erst einmal 30 Minuten langsam warmgehen. Später richtet sich das Gehtempo ausschliesslich nach dem Schwächsten in der Gruppe! Sein Pulsschlag soll nie höher als 130 / min. sein. So lange wie möglich nur durch die Nase einatmen.

Alle 2 Stunden eine 10-Minuten-Rast

Spätestens nach 2 Stunden sollte jeder etwas essen und trinken, auch ohne Hunger bzw. Durst (dann erst recht). Bei Ermüdung oder Erschöpfungsanzeichen sofort ausgiebig rasten, gegebenenfalls  umkehren. Dabei Brot, Schokolade o.ä. essen (keinen Traubenzucker) und so viel wie möglich trinken. Bei Erschöpfung keine Medikamente einnehmen. Falscher Ehrgeiz kann tödlich sein! Kraftreserven für unvorhersehbare Situationen, Wetterumschwünge o.ä. müssen vorhanden bleiben!

Während der Tour: trinken - trinken - trinken !

Suone Ausserberg Und zwar bei jeder Gelegenheit vor und während der Tour, durchschnittlich mindestens 3 Liter möglichst mineral- salzreicher Flüssigkeit pro Person über den Tourentag verteilt. Wenn das Durstgefühl aufkommt, ist es eigentlich schon zu spät und ein Leistungsabfall bereits vorhanden! Auf Alkohol (Ausser dem „Gipfeltrunk“!)  ist während der Tour völlig zu verzichten.
Bewährt hat sich ein 0.5 Liter Trinkbehälter, den man direkt am Rucksack oder Klettergurt trägt. Er ist damit während der Tour stets griffbereit.

Kinder keinesfalls überfordern

Lärchenzapfen Touren mit Kindern erfordern eine besonders sorgfältige und abwechslungsreiche Planung und sind stets kindergerecht auszurichten.

An die Höhe akklimatisieren (ab etwa 2000 m ü. M.)

Je höher, um so länger! An ungewohnte Höhenlagen muss sich jeder Mensch erst einmal gewöhnen, bevor man sich Leistung abverlangt - sonst kann es böse Überraschungen geben. Ausgiebige Ruhepausen einplanen. Bei Problemen, wenn möglich, absteigen auf unter 2000 m.
Beachten Sie die Warnzeichen - vor allem Kopfweh, Übelkeit, Erbrechen, Schwindelgefühl, Husten und verstärkte Atemnot, Appetitlosigkeit, Apathie, mangelnde körperliche Leistungsfähigkeit und Schlaflosigkeit!

Wettergefahren niemals unterschätzen

Das Gelingen einer Tour steht und fällt mit dem Wetter. Beobachten Sie sorgfältig - auch bereits vor der Tour - die Wetterentwicklung (Hauptgewitterzeit ist Juni/Juli). Kehren Sie bei drohendem Wettersturz rechtzeitig um (Vorsicht in der 2. Augusthälfte)! Suchen Sie bei aufziehendem Gewitter geschützte Orte auf und verlassen Sie Grate und exponierte Stellen, dabei aber exponiertes und absturzgefährdetes Gelände meiden.

Bleiben Sie grundsätzlich auf dem Weg

Haben Sie sich verirrt, so bewahren Sie Ruhe, suchen Sie nach Möglichkeit sicheres Gelände auf. Gegebenenfalls bleiben Sie, wo Sie sind. Riskieren Sie nichts und versuchen Sie unter keinen Umständen, sich "ins Tal durchzuschlagen", sondern bleiben Sie an Ort und Stelle und beginnen Sie mit dem "Alpinen Notsignal" - 6 mal in der Minute (in 10-Sekunden-Abständen) ein sicht- oder hörbares Signal geben mit 1 Minute Unterbrechung   bis zum Eintreffen der Rettungsmannschaft zu wiederholen! Die Antwortzeichen (der Retter) werden 3 mal pro Minute (20-Sekunden-Abstände) gegeben.

Notfallausrüstung in jeden Rucksack

Bienenstock

In jedem noch so kleinen Rucksack ist Platz für die Notfallausrüstung, die einfach immer dabei ist ...
Regenschutzbekleidung, Schutz vor Auskühlung durch warme/windschützende Kleidung, Reservewäsche, (LED-) Taschenlampe, Ersatzbatterien, Handschuhe, Wollmütze und "Alpin-Apotheke".

Knie entlasten

Kaisermantel

Die Knie sind die schwächsten Punkte am Bein.
Durch die Verwendung von Stöcken (auch und vor allem beim Bergwandern) kommt es bei einer  8-stündiger Bergtour zu einer Entlastung der Kniegelenke von bis zu 250 Tonnen!
Ohne Stöcke entsteht beim Bergabgehen eine Mehrbelastung der Kniegelenke um 22%.
Spätestens nach 10 bis 15 Jahren merkt man den Unterschied...

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